Softdrinks: Flüssige Süßigkeiten und was gegen sie hilft

Dieser Text wurde von Peter von Philipsborn, Hauptautor des Cochrane Reviews „Verhältnispräventive Maßnahmen zur Reduktion des Konsums und der gesundheitlichen Folgen von Süßgetränken“ verfasst. Er enthält wissenschaftliche Ergebnisse und drückt auch verschiedene persönliche Standpunkte des Autor aus.

Süßgetränke sind nicht gesund – und wir sollten weniger davon trinken. Doch was hilft, um bei Getränken die gesündere Wahl zur einfacheren und attraktiveren Wahl zu machen? Ein aktueller Cochrane Review untersucht, welche Veränderungen dazu beitragen können, den bevölkerungsweiten Süßgetränkekonsum zu reduzieren.

„Darf ich dir etwas zu trinken anbieten?“ – dieser Satz ist fester Teil des Rituals, mit dem wir Gäste im eigenen Zuhause oder auf Feiern empfangen. Und auch ansonsten bietet das Trinken den äußeren Rahmen für unzählige Rituale und Formen sozialen Zusammenseins: man trifft sich auf einen Kaffee, geht etwas trinken, stößt auf einen Geburtstag an, sieht sich beim Stehempfang. Ob in Cafés, Kneipen, Bars, in der Teestube, beim Kaffeekränzchen oder der Kaffeepause – wo immer Menschen zusammenkommen, da wird getrunken. Weiterlesen

5 am Tag – auch schon für die Kleinsten

Eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse kann das Risiko von Zivilisationskrankheiten langfristig senken. Daher gilt die Faustregel, täglich fünf Portionen Obst und Gemüse zu essen, auch bereits für Kinder. Cochrane-Autoren wollten wissen, wie der Obst- und Gemüseverzehr bei Kindern unter 5 Jahren erhöht werden kann.

Ein hoher Obst- und Gemüseverzehr in der Kindheit kann chronische Erkrankungen im Erwachsenenalter reduzieren. Weltweit werden 2.8% der Todesfälle auf einen geringen Obst- und Gemüsekonsum zurückgeführt. Die Basis für eine dauerhaft gesunde und abwechslungsreiche Ernährung kann bereits früh geschaffen werden. Es ist leichter, sich von Anfang an gesund zu ernähren, als später im Erwachsenenalter alte Vorlieben aufzugeben oder auf bestimmte Lebensmittel zu verzichten. Daher zielen viele Public Health-Interventionen darauf ab, bereits im Kindesalter den Früchte- und Gemüsekonsum zu erhöhen. Weiterlesen

Kleine Pummelchen werden kranke Erwachsene

Schnitzel, Pommes, Schokolade und Limo. Und zum Fernsehen noch ein Eis mit Schlagobers. Wenn es nach den Geschmacksvorlieben der Unter-6-Jährigen geht, muss der Speiseplan nicht allzu abwechslungsreich sein. Gefährlich, denn jedes 5. mitteleuropäische Kind im Vorschulalter ist zu dick.

Eltern wollen doch nur eines: dass es dem Nachwuchs gut geht. Doch wenn der kleine Liebling schon im Vorschulalter sichtbar aus den Fugen gerät, ist Handlungsbedarf angesagt. Weiterlesen

"Jacques Lameloise DSCF6580" by Jacques Lameloise - Editer par Arnaud 25 - Own work. Licensed under CC BY 3.0 via Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jacques_Lameloise_DSCF6580.jpg#/media/File:Jacques_Lameloise_DSCF6580.jpg

Portionsgrößen: Das Auge weckt die Gier

Menschen essen mehr und trinken mehr Alkohol, wenn die angebotenen Portionen oder die Teller und Gläser größer sind. Dieser Effekt ist zwar nicht riesig, könnte aber für die Gewichtsreduktion eine Rolle spielen.

Hunde sind dank ihrem wölfischen Erbe Schlingfresser, sie können in kurzer Zeit riesige Portionen verdrücken und füllen sich daher oft mit Futter bis zum Rand an, wenn sie die Möglichkeit dazu haben. Nur wenige Hunde halten sich im Zaum, wenn sie dauernd Futter vor der Nase haben. Weiterlesen

Wenn der Bauch dicker wird: Diät und Sport in der Schwangerschaft?

Viele Frauen nehmen während der Schwangerschaft mehr Gewicht zu als empfohlen wird – das ist weder für Mutter noch Kind gesund.  Komplikationen wie beispielsweise Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck und Kaiserschnitt können die Folge sein. Doch wie können Frauen in der Schwangerschaft ihr Gewicht unter Kontrolle halten? Helfen Diäten oder Sport? Oder am besten beides? Ein Cochrane Review ist der Frage nachgegangen.

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