Helfen Probiotika gegen Säuglingskoliken?

Bis zu 25 % aller Säuglinge leiden weltweit an Säuglingskoliken – auch als Dreimonatskoliken bezeichnet. Betroffene Säuglinge weinen oftmals übermässig viel und scheinbar grundlos. Obwohl Säuglingskoliken meist nach drei bis vier Monaten von selbst verschwinden, suchen ratlose Eltern häufig einen Arzt* auf. Ein aktueller Cochrane Review untersuchte, ob Probiotika Säuglingskoliken lindern helfen.

Unzählige Stunden verbrachten wir als Eltern damit, unseren Sohn zu beruhigen. Dabei weinte er oftmals auch dann, wenn er gerade gestillt wurde und auch die Windeln frisch waren. Er schien untröstlich, strampelte wie wild und schrie sich die Seele aus dem Leib. Dann half oftmals nur das Herumtragen im Tragetuch, eine Bauchmassage im „Fliegergriff“ oder stundenlanges Hüpfen auf einem Gymnastikball. Stundenlang. Mitten in der Nacht. Bis er dann endlich wieder völlig erschöpft für ein paar wenige Stunden einschlief. Weiterlesen

Calciumgabe gegen Bluthochdruck (Präeklampsie) in der Schwangerschaft?

„Ich konnte mich kaum bewegen, da mein Körper so viel Wasser eingelagert hatte (…) das war teilweise unerträglich. Dann hatte ich aufgrund des viel zu hohen Blutdrucks Kopfschmerzen und habe mir um mein Baby große Sorgen gemacht. Ich hatte gehofft, die Geburt noch ein paar Wochen hinauszögern zu können, aber die Chancen standen nicht gut, da es mir schnell schlechter ging. In Woche 34 – seit zwei Wochen wurde ich bereits stationär betreut – wurden die Herztöne schlechter und mein Körper war kurz davor aufzugeben, sodass mein Baby mit Kaiserschnitt geholt werden musste“ (Erfahrungsbericht, Matilda, 30).

In Deutschland erleiden 6 bis 8 von 100 schwangeren Frauen eine Präeklampsie – eine mit Bluthochdruck verbundene Schwangerschaftserkrankung, welche für Mutter und Kind zu den gefährlichsten Schwangerschaftskomplikationen zählt. Präeklampsie kann bei Frauen ab der 20. Schwangerschaftswoche beginnen und führt zu einem erstmalig auftretenden, d.h. schwangerschaftsinduzierten Bluthochdruck (Blutdruckwerte ≥140/90 mmHg). Zudem ist Präeklampsie dadurch gekennzeichnet, dass größere Mengen an Eiweißen über den Urin (>300 Milligramm in 24 Stunden) ausgeschieden werden. Deutliche Symptome, die von werdenden Müttern während einer Präeklampsie erlebt werden, sind: Wassereinlagerungen (Ödeme), Kopfweh, Augenflimmern und Schmerzen im Oberbauch. Weiterlesen

Wenn der Bauch dicker wird: Diät und Sport in der Schwangerschaft?

Viele Frauen nehmen während der Schwangerschaft mehr Gewicht zu als empfohlen wird – das ist weder für Mutter noch Kind gesund.  Komplikationen wie beispielsweise Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck und Kaiserschnitt können die Folge sein. Doch wie können Frauen in der Schwangerschaft ihr Gewicht unter Kontrolle halten? Helfen Diäten oder Sport? Oder am besten beides? Ein Cochrane Review ist der Frage nachgegangen.

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