Das schmerzhafte Impingement-Syndrom der Schulter – operieren oder eher nicht?

Haben Sie schon einmal Schulterschmerzen gehabt? Wenn ja, dann wissen Sie wahrscheinlich, wie sehr eine schmerzende Schulter das Leben beeinträchtigen kann: Bewegungen, die immer leichtgefallen sind, fallen mit einem Mal schwer und werden zur Qual. Eine häufige Diagnose bei Schulterschmerzen ist das „Impingement-Syndrom“. Die Entscheidung für die geeignete Behandlungsstrategie fällt mitunter nicht leicht: hilft eine nicht-operative Therapie oder sollte die Schulter operiert werden? Ein aktueller Cochrane Review hat sich dieser Frage gewidmet.

Das ‚Impingement-Syndrom der Schulter‘ ist ein Sammelbegriff für Schulterbeschwerden, die sich insbesondere durch Schmerzen bei Bewegungen und Aktivitäten des Arms über Schulterhöhe äußern. Die Schmerzen können alltägliche Bewegungen wie das An- und Auskleiden, das Frisieren oder das Greifen nach Gegenständen aus einem Schrank zur Qual werden lassen. Häufig ist auch das Schlafen auf der betroffenen Seite empfindlich gestört. Weiterlesen

Kann Elektrotherapie Schulter-Schmerzen lindern?

Es kann ganz plötzlich auftreten, etwa beim Herunterheben schweren Gepäcks, beim Fensterputzen oder beim Aufschlag im Tennis: Stechende Schmerzen in der Schulter, deren erste leichte Anzeichen zuvor tapfer ignoriert wurden. Verantwortlich für stechenden Schulterschmerz ist oft das sogenannte Rotatorenmanschettensyndrom, das häufig mit Elektrotherapie behandelt wird. Ob diese Methode tatsächlich hält, was sie verspricht, wurde in einem Cochrane-Review unter die Lupe genommen.

Die häufigste Ursache für Schmerzen in der Schulter sind Veränderungen der Rotatorenmanschette, dem Muskelmantel und Sehnen rund um das Schultergelenk. Die Erkrankung bleibt am Anfang meist unerkannt, erst Entzündungsprozesse verursachen heftige Schmerzen, meist bei Überkopf-Bewegungen. Weiterlesen