Softdrinks: Flüssige Süßigkeiten und was gegen sie hilft

Dieser Text wurde von Peter von Philipsborn, Hauptautor des Cochrane Reviews „Verhältnispräventive Maßnahmen zur Reduktion des Konsums und der gesundheitlichen Folgen von Süßgetränken“ verfasst. Er enthält wissenschaftliche Ergebnisse und drückt auch verschiedene persönliche Standpunkte des Autor aus.

Süßgetränke sind nicht gesund – und wir sollten weniger davon trinken. Doch was hilft, um bei Getränken die gesündere Wahl zur einfacheren und attraktiveren Wahl zu machen? Ein aktueller Cochrane Review untersucht, welche Veränderungen dazu beitragen können, den bevölkerungsweiten Süßgetränkekonsum zu reduzieren.

„Darf ich dir etwas zu trinken anbieten?“ – dieser Satz ist fester Teil des Rituals, mit dem wir Gäste im eigenen Zuhause oder auf Feiern empfangen. Und auch ansonsten bietet das Trinken den äußeren Rahmen für unzählige Rituale und Formen sozialen Zusammenseins: man trifft sich auf einen Kaffee, geht etwas trinken, stößt auf einen Geburtstag an, sieht sich beim Stehempfang. Ob in Cafés, Kneipen, Bars, in der Teestube, beim Kaffeekränzchen oder der Kaffeepause – wo immer Menschen zusammenkommen, da wird getrunken. Weiterlesen

Ketogene Diät bei Epilepsie

Eine sehr fettreiche Ernährung – die sogenannte ketogene Diät – wirkt womöglich so gut wie Antiepileptika. Allerdings ist die Diät sehr aufwendig und jede Mahlzeit muss präzise berechnet und abgewogen werden. Von ihrem Alltag erzählen Betroffene.

„Letzten Juli hatte ich einen besonders schlimmen Monat, in dem ich acht oder neun Krampfanfälle pro Woche hatte. Ich war ständig müde“ erzählt die 30jährige Robin*. Dazu kam, dass sie sich nicht konzentrieren konnte: „Ich hatte genug von den Anfällen und den Nebenwirkungen der Medikamente und begann mit der ketogenen Diät.“ Weiterlesen

Bye-bye Mittagsspeck – dank Kalorienangaben in Restaurants

Kalorienangaben zu Speisen und Getränken in Restaurants könnten die Kalorienaufnahme pro Mahlzeit um 8 % reduzieren. Das ergab ein im Februar veröffentlichter Cochrane Review. In Anbetracht der weltweit zunehmenden Anzahl übergewichtiger und adipöser Menschen und den damit einhergehenden Zivilisationskrankheiten ist dieses Ergebnis womöglich von großer Bedeutung.

So wie viele meiner Kollegen* esse auch ich in der Mittagspause fast täglich auswärts und oftmals gehen wir gemeinsam in die nahe gelegene Kantine oder in ein Restaurant. Wohin wir gehen, hängt meist davon ab, auf was wir Lust haben. Weiterlesen

Ach du dickes Ei: sind hohe Cholesterinwerte schädlich für’s Herz?

Am Wochenende landet traditionell auf vielen Frühstückstischen das morgendliche weiche Ei mit Wurst oder auch das Rührei mit Speck; Lebensmittel, die reich an gesättigten Fettsäuren und Cholesterin sind. Cholesterin ist ein fettähnlicher Stoff, der im Blut vorkommt und einen schlechten Ruf hat. Etwa 57 % der deutschen Männer und 61 % der deutschen Frauen überschreiten den mittlerweile gültigen Grenzwert von 190 mg/dl.

Warum gelten hohe Cholesterin-Werte als schädlich?

Die Cholesterin-Debatte existiert schon seit den 50er Jahren und wurde in Amerika angestoßen. Zwischen 1920 und1955 kam es dort zu einem enormen Anstieg an Todesfällen verursacht durch Herzinfarkte, was Aufsehen erregte. Weiterlesen

Pasta, Pizza, Pomodori – mediterrane Kost gut fürs Herz?

Für manchen Liebhaber der italienischen Küche wäre es ein Traum, regelmäßig Spaghetti oder Pizza in Begleitung eines Gläschens Rotweins verzehren zu können. Schließlich soll die mediterrane Küche gut fürs Herz sein. Doch was heißt das genau, und stimmt es auch? Ein Cochrane Review ging dieser Frage nach und untersuchte, ob die mediterrane Kost Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen kann.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie z. B. die koronare Herzkrankheit, sind in Deutschland weit verbreitet und stellen die häufigste Todesursache dar. Weiterlesen