Ketogene Diät bei Epilepsie

Eine sehr fettreiche Ernährung – die sogenannte ketogene Diät – wirkt womöglich so gut wie Antiepileptika. Allerdings ist die Diät sehr aufwendig und jede Mahlzeit muss präzise berechnet und abgewogen werden. Von ihrem Alltag erzählen Betroffene.

„Letzten Juli hatte ich einen besonders schlimmen Monat, in dem ich acht oder neun Krampfanfälle pro Woche hatte. Ich war ständig müde“ erzählt die 30jährige Robin*. Dazu kam, dass sie sich nicht konzentrieren konnte: „Ich hatte genug von den Anfällen und den Nebenwirkungen der Medikamente und begann mit der ketogenen Diät.“ Weiterlesen

Melatonin – hilfreich bei Epilepsie?

Etwa 0,8 % der Menschen weltweit erkranken an Epilepsie, einer neurologischen Erkrankung, die häufig in den ersten beiden Lebensjahrzehnten auftritt. Mit entsprechender medikamentöser Behandlung lässt sich Epilepsie gut behandeln. Trotz bestmöglicher Therapie erleiden 30 % der Betroffenen weiterhin Anfälle. Melatonin, so der wissenschaftliche Diskurs, könne bei vielen Betroffenen die Anfallshäufigkeit senken. Ein Cochrane-Review widmete sich der Frage, wie wirksam das Hormon bei Epilepsie ist.

Gegen Schlafstörungen, Jetlag und Depression: Melatonin hat ein gutes Image. In Kanada und in den USA ist das Hormon als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich und soll wahre Wunder wirken, die von Krebsvorsorge bis Kopfschmerzprophylaxe reichen. Weiterlesen