15 Gründe, am Global Evidence Summit 2017 teilzunehmen

Der Global Evidence Summit 2017 (#GESummit17) ersetzt in diesem Jahr erstmalig das jährliche Cochrane Colloquium: Fünf führende, internationale Organisationen treffen sich vom 13. – 16. September in Kapstadt, Südafrika, um sich über Forschung, Evidenz und deren Nutzung auszutauschen.

Die fünf Organisationen sind: Cochrane, die Campbell Collaboration , das Guidelines International Network, die International Society for Evidence-based Health Care, und das Joanna Briggs Institute. Weiterlesen

Tweet Tweet: Cochrane, systematische Reviews und soziale Medien

Der Nutzen sozialer Medien zur Verbreitung von Forschungsergebnissen ist umstritten. Einerseits lassen sich „Ergebnisse“ schneller verbreiten. Andererseits lässt sich qualitativ hochwertige Arbeit oft nicht in ein paar Zeilen packen. Trotzdem werden Facebook, Twitter und Co. zur Verbreitung wissenschaftlicher Ergebnisse benutzt, auch bei Cochrane. Worauf kommt es uns dabei an?

Seit 2004 haben soziale Medien einen großen Aufschwung erlebt und sind für viele Menschen fast so üblich wie das tägliche Frühstück. Auch im Gesundheitsbereich ist die Nutzung von sozialen Medien gang und gäbe. Hier können sie dazu beitragen, dass wissenschaftliche Erkenntnisse schnell und einfach viele Menschen erreichen. Zum Beispiel können so wichtige Informationen in Not- oder Katastrophensituationen schneller und zielgerichteter verbreitet werden als über konventionelle Medien. Bei Pandemiefällen, zum Beispiel, können sich Behörden und Einwohner gegenseitig über die Ausbreitung in Echtzeit informieren. Weiterlesen

Benzos, Cookies und Komasaufen: Kinder- und Jugendgesundheit im Fokus von EUFEP 2017

Cochrane Österreich organisiert bereits zum 5. Mal die EUFEP-Fachtagung mit. Am 21. und 22. Juni 2017 diskutieren internationale Experten und Wissenschaftlerinnen in Krems Ansätze zu aktuellen Themen der Kinder- und Jugendgesundheit wie Rauchen und „Komasaufen“, psychische Stabilität und Impfen.

Konzepte, um die Gesundheit des Nachwuchses zu erhalten, zu fördern oder zu verbessern, gibt es viele. Aber nicht immer halten diese, was sie versprechen. Weiterlesen

Von Winston Churchill bis Mad-Eye-Moody: Workshop „Systematische Übersichtsarbeiten“

Ein absurder Titel, so scheint es. Was könnte ein von Cochrane Deutschland angebotener Workshop zur Erstellung systematischer Übersichtsarbeiten in der Medizin und Gesundheitsversorgung mit einem der bekanntesten Politiker des letzten Jahrhunderts und einem Held der Harry Potter Serie zu tun haben? Die Antwort liegt im Fazit.

Kurzweilig, vielfältig und gut strukturiert

Als Neueinsteigerin bei Cochrane nehme ich natürlich an den vor Ort durchgeführten Workshops und Seminaren teil. Vor Ort heißt in meinem Fall in Freiburg. Ende März führten dort leidenschaftlich engagierte MitarbeiterInnen und GastdozentInnen einen Workshop zu systematischen Übersichtsarbeiten (auch systematische Reviews genannt) durch. Die Teilnahme an diesem Workshop, der zweimal jährlich stattfindet, kann ich allen, die sich für die Erstellung systematischer Reviews interessieren, nur empfehlen. Auch kann ich ihn jenen empfehlen, die evidenzbasierte Medizin verstehen und mit einem kritischen Auge begutachten möchten. Warum? Weiterlesen

Cochrane – was steckt dahinter?

Zur Arbeit von Cochrane tragen mittlerweile über 37.000 Menschen aus 130 Ländern bei. Wie organisiert sich ein so großes Netzwerk und wer gibt hier die Richtung an? Seit Jahresbeginn sind Direktoren von Cochrane Deutschland, Cochrane Österreich und Cochrane Schweiz in den internationalen Entscheidungsgremien von Cochrane vertreten. Ein Anlass für uns die Strukturen und das Management des Netzwerks einmal näher vorzustellen.

Cochrane wurde 1993 von Ian Chalmers und einer rund 70-köpfigen Gruppe internationaler WissenschaftlerInnen gegründet. Ihr Ziel war es verlässliche, evidenzbasierte Informationen in Form von systematischen Reviews im Gesundheitswesen zu erstellen. Seitdem ist viel passiert. Inzwischen wirken mehr als 37.000 Menschen bei Cochrane mit. Der Großteil von ihnen sind enthusiastische und engagierte Gesundheitsfachleute, die als AutorInnen von Cochrane Reviews wissenschaftliche Studien zu vorher bestimmten Fragestellungen suchen und zusammenfassen. Diese Reviews sollen ausgewogene und evidenzbasierte Grundlagen für gesundheitsrelevante Entscheidungen schaffen. Fast alle AutorInnen arbeiten unbezahlt an den Reviews – ihre Motivation ist die Versorgungsqualität zu optimieren. Als gemeinnützige und unabhängige Organisation akzeptiert Cochrane keine finanzielle Förderung, die mit Interessenskonflikten behaftet sein könnte.

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