Frühe Palliativversorgung bei fortgeschrittenem Krebs?

Bei manchen Krebspatienten ist die Krankheit zum Zeitpunkt der Diagnose schon so weit fortgeschritten, dass Krebstherapien nicht mehr helfen. Diese Patienten können allerdings immer noch von einer Palliativversorgung profitieren. Dies zeigte ein im Juni 2017 aktualisierter Cochrane Review, der die Wirkung von palliativer Versorgung nach der Diagnose einer fortgeschrittenen Krebserkrankung untersuchte.

Wer schon einmal einen Menschen mit fortgeschrittenem Krebs in der letzten Lebensphase begleitet hat, weiß, wie schwierig diese Phase vor allem auf der emotional-psychischen Ebene sein kann. Das gilt sowohl für den Patienten* als auch für die Angehörigen. Die körperlichen Bürden müssen natürlich die Patienten alleine tragen, doch oft werden die emotional-psychischen Lasten von beiden Seiten geteilt, auch wenn sie sich unterschiedlich ausdrücken. Weiterlesen

Umfassende gesetzliche Rauchverbote schützen Nichtraucher

Eine Zigarette oder Zigarre nach dem Festmahl gehört für viele zu einem gelungenen Festabend dazu. Auch wenn es gemütlich ist drinnen bei den Liebsten zu rauchen, sollte man sich überlegen doch lieber vor die Tür zu gehen. Denn Passivrauch schadet der Gesundheit von Nichtrauchern – ob groß oder klein.

Auch wenn über 70 Prozent der Deutschen nicht rauchen, sind viele Menschen durch Passivrauch gefährdet. Dieser birgt nämlich erhebliche gesundheitliche Gefahren. Weiterlesen

Konzentrationsschwierigkeiten nach Chemotherapie – was hilft Betroffenen?

Im Verlauf einer Krebserkrankung erhalten Betroffene häufig eine nicht-lokale, also eine systemische Behandlung, wie z.B.: eine Chemotherapie. Bei 70% der Behandelten wirkt sich diese auf die kognitiven Leistungen aus. Ein Cochrane-Review hat untersucht, ob begleitende, nicht-medikamentöse Behandlungen, wie Meditation oder Computer-gestütztes Gehirntraining diese Funktionsstörungen vorbeugen oder lindern können.

Frühere Diagnosen und bessere medizinische Behandlungen haben dazu beigetragen, dass Menschen mit der Diagnose Krebs häufiger überleben und länger leben als früher. Bei Darmkrebs beispielsweise stieg die Überlebensrate in den letzten 15 Jahren von 50% auf 60%. Weiterlesen

Therapie nach Noten

Die Diagnose „Krebs“ bringt bei Betroffenen körperliche, aber auch psychische Auswirkungen mit sich, wie etwa Ängste, die mit der Krankheit verbunden sind. Angst vor Schmerz, vor körperlicher sozialer Einschränkung, vor dem Leben, wie es künftig sein mag. Die Musiktherapie und -medizin sind ergänzende Behandlungsmethoden, um diese Ängste zu verringern. Wirken sie auch? Das hat ein aktueller Cochrane-Review untersucht.

Mit der Diagnose „Krebs“ konfrontiert zu sein, stellt für Betroffene eine Zäsur in ihrem Leben dar und und ist mit vielen psychischen Belastungen verbunden. Weiterlesen

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Noch ein Scheibchen Wurst

So langsam legt sich die Aufregung um die WHO-IARC*-Meldung, wonach verarbeitete Fleischprodukte Krebs auslösen. Zeit sich zu fragen, was von dieser Diskussion hängen bleiben wird.

Erst noch einmal zu den Fakten: Grundsätzlich hat WHO-IARC nichts Falsches kommuniziert, die Risikosteigerung für Darmkrebs ist wohl gegeben. Wie die Evidenz dazu ausschaut, wird hier auf medizin-transparent.at (http://www.medizin-transparent.at/fleisch) ausführlich dargestellt.

Die Reaktionen auf die Meldung des WHO-IARC reichten vom typischen medialen Alarmismus bis hin zu politischen Absurditäten Weiterlesen