Anete Lusina

Dein Arzttermin am Telefon: sind Mediziner ausreichend dafür geschult?

1879 ist das Jahr, in dem  das erste, oder zumindest das erst-dokumentierte, Beratungsgespräch zwischen Arzt und Patient am Telefon stattgefunden hat. Das ist eine Weile her. Heute finden mehr als 25% aller medizinischen Beratungen, auch populär Telemedizin, Telekonsultation oder telefonische Fernbehandlung genannt, am Telefon statt.

Doch werden Ärzte und Ärztinnen ausreichend auf diese oft sehr sensible und schwierige Form der Kommunikation vorbereitet? Weiterlesen

Surija/"Sray" Flickr Creative Commons

Ist die neue Pille besser?

Wenn es um Medikamente geht, glauben sowohl viele Ärzte als auch Patienten: Neu ist immer besser. Dabei finden wir im Alltag zahlreiche Gegenbeispiele: Oldtimer, Wein, Kunstwerke und das Nokia 3310 fallen einem schnell ein. Wie sieht es bei Medikamenten wirklich aus – konkret: Wie steht es um die neue Generation der Anti-Baby Pille?

Auch die aktuelle Diskussion um die jüngeren Anti-Baby Pillen zeigt, dass neu nicht automatisch besser bedeutet. Umstritten ist derzeit nicht die Wirksamkeit, sondern die Frage nach den Gesundheitsrisiken der neueren Pillen. Weiterlesen

Englisch und andere Sprachbarrieren

In einer globalisierten Welt, ist es sinnvoll, Informationen in einer gemeinsamen Sprache auszutauschen. In der Wissenschaft ist diese Sprache Englisch. Doch dadurch sind noch lange nicht alle Kommunikationsprobleme aus der Welt geschafft. Cochrane versucht daher, wichtige Erkenntnisse in möglichst vielen Sprachen bekannt zu machen.

Wer in der Wissenschaft arbeitet, hat sich mehr oder weniger damit abgefunden, dass die Sprache der Wissenschaft Englisch ist. Fachartikel werden auf Englisch publiziert und diskutiert, die Arbeitssprache internationaler Teams ist Englisch. Englisch hat sich aus praktischen, vor allem aber auch aus historischen Gründen erfolgreich durchgesetzt, wie es dieser Artikel knapp beschreibt. Weiterlesen

CC-BY-SA 4.0/Raymond

Gesellschaft braucht Wissenschaft

Wer kann sich das vorstellen? Öffentlich rechtliche Medien ohne Beiträge zu Wissenschaft und Forschung, die über die Nachrichten hinaus gehen, Wissen als Luxusgut, das nur über teure Abonnements von Fachzeitschriften verfügbar ist. Dank Sparmaßnahmen im Wissenschaftsjournalismus des WDR werden diese Befürchtungen in Deutschland provoziert.

Mein Mann, meine Mutter und sogar mein Großvater berichten mir hin und wieder fast schon beiläufig über komplexe Forschungsansätze und -Ergebnisse in der Gesundheitsforschung oder Medizin. Dabei kommen selbst Hintergrundinfos und Details nicht zu kurz. Weiterlesen